Geschichte

 

Seit mehr als einem Jahrzehnt befassen sich die Schulgemeinde Nesslau-Krummenau, die Politische Gemeinde Nesslau-Krummenau sowie die Ortsgemeinde Nesslau und die Kreisalpenkorporation mit der Idee, die Holzenergie für einzelne Liegenschaften (Schule, Ortsgemeinde) zu nutzen. Studiert und geplant wurde der Einbau einer Schnitzelheizung in der Schule Büelen sowie einem Wärmenetz im Quartier Haggen und Untersteig. Die Abhängigkeit der Schulgemeinde und der Politischen Gemeinde (heute Einheitsgemeinde Nesslau-Krummenau) als Ausgleichgemeinden über den Finanzausgleich des Kantons St. Gallens verhinderte eine Realisierung. In letzter Zeit hat sich die Haltung des Kantons gegenüber Alternativenergien positiv geändert. Die Neuregelung des kantonalen Finanzausgleichs, welcher ab 2008 spielt, überlässt den Gemeinden einen grösseren finanziellen Spielraum.
Im Sommer 2006 nahm die Forstgemeinschaft Nesslau-Krummenau, bestehend aus der Ortsgemeinde Nesslau und der Kreisalpenkorporation Krummenau-Nesslau, erneut einen Anlauf zur Planung einer Schnitzelheizung mit einem Fernwärmeverbund sowie dem Aufbau einer Energieholzzentrale. Eine Umfrage im Dorfgebiet von Nesslau ergab ein erfreulich grosses Interesse. Dazu gesellten sich interessierte Grossbezüger aus Neu St. Johann (Heilpädagogisches Zentrum Johanneum und die Weberei Meyer-Mayor).

In der Folge wurde am 20. Januar 2007 zur Abklärung der Machbarkeit, zur Planung und zur Verwirklichung der Idee Holzschnitzelheizung und einem Wärmeverbund sowie einer regionalen Energieholzzentrale die Genossenschaft Holzenergiezentrum Toggenburg gegründet. Genossenschafter des Unternehmens sind zurzeit die Ortsgemeinde Nesslau und die Kreisalpenkorporation Krummenau-Nesslau sowie deren Verwaltungsratsmitglieder, Ratsschreiber und die Revierförster von Nesslau und Krummenau. Später dazu gestossen sind die SAK und das Heilpädagogische Zentrum Johanneum. Das ursprünliche Genossenschaftskapital vonFr. 8'000.-- wird auf Fr. 20'000.-- aufgestockt.

Im Herbst 2008 wurde der Grundstein für eine partnerschaftliche Realisierung mit den St. Gallisch - Appenzellischen Kraftwerke AG (SAK) besiegelt. Die SAK investieren bei diesem Projekt in den Anlagenteil, welcher für die Stromerzeugung benötigt wird und sind auch für dessen Betrieb verantwortlich.

 

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